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Young Europeans
Sailing Svenja und Wiebke -
Der
zweite
Streich Nach
der erfolgreichen Qualifikation für die Damen-WM sichert sich das 420er
Team Svenja Weger und Wiebke Lechler beim Pfingstbusch in Kiel auch noch
die Teilnahme an der ISAF-Jugend-WM in der Türkei
Nachdem sich Svenja Weger vom Potsdamer Yacht Club und Wiebke Lechler vom
Yacht Club Berlin Grünau am letzten Wochenende in Travemünde als bestes
Damen-Team für die 420er Weltmeisterschaft in Haifa, Israel qualifiziert
hatten, konnten sie ihre derzeitige Erfolgssträhne beim traditionellen
Pfingstbusch in Kiel fortsetzen. Diese international besetzte, hochkarätige Veranstaltung mit 112
teilnehmenden Teams diente von der Seite des Deutschen Seglerverbandes zusammen
mit der 3.WM/EM-Ausscheidung über das erste Maiwochenende als Qualifikation für
die ISAF-Jugend
WM Anfang Juli in der Türkei. In Schwerin hatten Svenja und Wiebke nach starken Beginn in der letzten
Wettfahrt unter schwierigen Windbedingungen noch Federn lassen müssen, so dass
die zwei Damen-Teams Sophia Diesch/Carolin Tiegel und Nadine Böhm/Monika
Lindner noch mit 9 bzw. 7 Punkten Vorsprung vorbeiziehen konnten. Diesen Rückstand galt es beim Pfingstbusch aufzuholen wobei Svenja und
Wiebke nach der Qualifikation für die Damen-WM, einem ihrer erklärten Ziele für
diese Jahr, sehr locker in diese Regatta gingen.
Und diese Lockerheit sollte sich bezahlt machen. Am Samstag konnte in Folge sehr instabiler Windbedingungen keine Wettfahrt gesegelt werden. Am Sonntag herrschten dann jedoch Traumbedingungen mit stabilen 4 bis 5 Beaufort und Sonnenschein. In den ersten 2 Wettfahrten konnten sich die beiden mit einem 2. und einem 1. Platz gleich an die Spitze des Feldes setzen. Trotz zwei weiterer Spitzenplätze mussten sie am Ende des Tages zwar noch das holländische Team von Max Deckers/Duko Bos mit einem hauchdünnen Rückstand von einem Punkt an sich vorbei ziehen lassen. Wichtiger war aber, dass sie als bestes deutsches
Team den Rückstand auf ihre Kolleginnen im Immac
Team, Sophia
Diesch/Carolin Tiegel, die ebenfalls hervorragend segelten, nicht nur egalisiert
hatten, sondern nun ihrerseits mit einem Punkt vorne lagen. Auch das zweite
Damen-Team mit Chancen auf die Qualifikation, Nadine Böhm/Monika Lindner, lag
jetzt hinter ihnen. Da für Montag gute Windbedingungen angesagt waren, waren auch Svenja und
Wiebke bereit, nochmals alles zu geben. Die Wettervorhersage sollte sich jedoch
nicht bewahrheiten und bei schwachen und sehr unsteten Winden konnte am Finaltag
bei den 420er gar keine Wettfahrt mehr gesegelt werden.
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