5. Störtebeker 
Opti-Cup

18.-21.08.2007

von Hans Täubert

Fotos von Uwe Täubert ©


 











 

 

 


Ein tolles Bild: Opti-Regatta vor Helgoland mit Regenbogen!

Der diesjährige 5. Störtebeker Opticup fand vom 18.08. bis 21.08.2007 wieder auf und vor der Nordseeinsel Helgoland statt. Wie bereits im Vorjahr hatten wir neben den Wettfahrten auch viel Spaß.


keine Langeweile.....

....Spaß war angesagt!

Die Anreise erfolgte von Cuxhaven aus mit dem Schiff. Auch die Optis, die gesamte Ausrüstung und selbst die Boote der DLRG mussten mit dem Schiff auf die Insel gebracht werden.

Bis zur Regattaeröffnung am 18.08. um 19.00Uhr hatten schon alle ihr Quartier (Zelte oder Häuser) bezogen und die Boote für den nächsten Tag vorbereitet.

Am Sonntag war der erste Start für 10.00 Uhr angesagt. Der Wettfahrtleiter Hannes Diefenbach hatte die Wettfahrten so angesetzt, dass die Optis nur gegen eine mäßige Strömung durch die Tiden zu kämpfen hatten. Aber das hieß eben auch, um 06.00 Uhr aus dem Schlafsack zu kriechen, um pünktlich zum Frühstück in der Halle des Helgoländer Segelvereins zu sein, um noch genügend Zeit für die Startvorbereitungen zu haben.

Auch in diesem Jahr wurde großer Wert auf Sicherheit gelegt.

Jedes Boot musste sich vor dem Verlassen des Strandes einem Sicherheitscheck unterziehen. Die Segler durften nur begleitet vom Strand zum Regattagebiet und zurück fahren. Das ist sehr wichtig, da vor Helgoland Bäderschiffe, Börteboote, die Dünenfähre und so manch andere Schiffe unterwegs sind.

Zu den ersten drei Wettfahrten starteten pünktlich 59 Boote in A und 55 in B. Bei Windstärke 4 bis 5 machte es den meisten Seglern viel Spaß.


Bilderbuchstart vor Helgoland

Die jüngsten hatten jedoch bei diesem Wind durch ihr geringes Gewicht sehr zu kämpfen. Am Abend des ersten Tages lag ich noch auf Platz 31.

Nach den Wettfahrten sorgte eine so genannte Rallye - oder auch einfach nur Schnipseljagd - für Spaß, Action und Spannung, denn dem Sieger winkte ein regattafertiger Opti von Opti-X. Doch vorher hieß es, in der ersten Runde gruppenweise diverse Aufgaben kunterbunt über die Insel verteilt zu lösen: Inselbesucher zu Autogrammen überreden, Schüsseln mit Wasser um die Hafenbecken tragen, einen Cocktail zum Ziel befördern und viele andere Dinge mehr. Teamwork, Einfallsreichtum und Fairness waren gefragt, doch gerade mit Letztgenanntem hatten einige Gruppen ihre Probleme, was dann zu einem DSQ führte.

Die zweite Runde diente dazu, im Siegerteam die bessere Hälfte zu ermitteln - natürlich nur nach Wissen! Hier setzten sich die Jungs durch, da sie in der entscheidenden Fragerunde die besseren Nerven zeigten und 10 Flaggen nennen konnten, die in der Regatta entsprechend der Ausschreibung und den Wettfahrtregeln verwendet werden könnten - die Mädchen trauten sich nur 9 zu. In der letzten, alles entscheidenden Runde war dann nur noch Glück gefragt und das war Janek Jakob aus dem VSaW zugetan. Er zog den angemalten Plastiklöffel, der den Gewinn des Optis bedeutete.


Janek Jakob, noch mit seinem alten Opti     ;-)

Die Freude war natürlich riesig. Bei mir war sie nicht ganz so groß, da ich den falschen Löffelstiel in der Hand hielt...

Na gut, gehen wir zum Montag über: bei herrlichem Wetter gelangen weitere 3 Wettfahrten, von denen ich eine sogar als Erster beenden konnte. Sechs Wettfahrten wurden bisher bei noch keiner Helgoland-Opti-Regatta geschafft.

Die Siegerehrung wurden von einer großen Tombola begleitet, die für jeden Teilnehmer einen Preis hatte.

Den Sieg in A trug Malte Winkel nach Hause. Ihm folgten Frederike Loewe und Henrike Pepin.


Frederike Loewe, EM-Teilnehmerin und Zweite des Störtebecker Opti-Cups

Ich hatte mich auf den 23.Platz verbessert, was mir leider keinen Pokal bescherte.


Luzie Glock

Der Dienstag bedeutete Abreise: früh aufstehen, Zelte abbauen, alles in den Container zum Rücktransport verfrachten und dann die Zeit bis zur Einschiffung und Rückfahrt um 16.00 Uhr überbrücken. Die Rückfahrt wurde durch den kräftigen Wind für einige Passagiere nicht gerade zu einem Vergnügen. Sie mussten den Fischen von dem abgeben, was sie auf der Insel so alles gegessen hatten. Es war eben noch viel Zeit, sich die Dinge des Tages durch den Kopf gehen zu lassen.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung, die der Blankeneeser Segelverein unter Regie von Franziska Satz da organisiert hatte. Wir hatten viel Spaß und auch Zeit, mit Freunden über die Insel zu streifen, denn keiner konnte weg.


verschmitzt: Wiebke Lechler

Wir werden auf jeden Fall versuchen, auch im nächsten Jahr wieder an dieser Regatta teilnehmen zu können. Es war ein echtes Erlebnis.

 

Hans Täubert GER11215

Bilder von Uwe Täubert (Copyright!)

Danke Hans und Uwe!

BERICHT STÖRTEBEKER OPTI-CUP 2006