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21. European Opti-Team
Cup |
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Wir haben eine tolle Veranstaltung erlebt. Viele WM und EM-Teilnehmer waren am Wochenende in Berlin. Die weiteste Anreise hatte die Mannschaft aus den USA. Aber auch die Mannschaften aus Russland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, der Türkei, den Niederlanden, der Ukraine, Italien, Großbritannien und zwei Mannschaften aus Polen freuten sich auf die traditionelle europäische Meisterschaft. Wir haben uns vor 14 Tagen durch den Sieg beim Opti-Quartett als deutscher Vertreter qualifiziert. Die ausrichtenden Vereine traten auch mit jeweils einer Mannschaft an. Und es begann super: Gegen die USA gewannen wir nach Punkten 13:23, gegen das Gothen-Team 11:25 und gegen die Ukraine 13:23. Durch diese klaren Siege war die Stimmung....
...super! Ich habe zu diesem Zeitpunkt geglaubt, dass wir es bis ins Finale schaffen können. Doch dann segelten wir gegen Polen II. Anfangs lief es ganz gut. Max lag auf der Zielkreuz auf dem ersten, Jan auf dem zweiten und ich auf dem vierten Platz Drei Polen sind dann auf mich rauf, haben richtig gute Deckung aufgebaut und mich auf den siebenten Platz zurückgefahren. Nick musste unberechtigt Kringeln und war dadurch mit großem Abstand letzter. Damit hatten wir Gleichstand 18:18 und hatten verloren.
Dann fuhren wir gegen die Russen, die bis dahin noch kein Rennen verloren hatten. Sie hatten auf der Zielkreuz den ersten, zweiten und letzten Platz. Daniil Banayan lag auf dem 6. Platz und wir mussten ihn auf den 7. Platz zurückfahren, damit wir gewinnen. Bis kurz vor dem Ziel sah es auch ganz gut aus, aber in einem Wendenduell konnte er sich plötzlich befreien und fuhr an uns allen vorbei sogar noch auf den dritten Platz.
Die sechste und letzte Tagespartie fuhren wir dann gegen Norwegen. Auch Norwegen war zu diesem Zeitpunkt noch ohne Niederlage. Auch dieses Duell hätten wir gewinnen können, wir haben es kurz vor der Ziellinie durch Punktgleichheit 18:18 verloren. Durch die drei knapp verlorenen Wettfahrten war die Stimmung dann nicht gut.
Am nächsten Morgen war aber alles wieder bestens: Der Wind, das Wetter und die Welt! Unser erster Gegner war Schweden. Sie hatten am ersten Tag alle Partien verloren.
Und wir haben mit 13:23 gewonnen, allerdings war es bis zur Tonne 4 ein spannendes Match, dass wir auch hätten verlieren können. Erst auf der Zielkreuz haben wir alles klar gemacht... ...die Schweden haben danach in Folge vier Partien gewonnen. Puh!
Und dann sind wir gegen den Potsdamer Yacht Club angetreten. Das konnte ich dieses Mal vom Mobo gut anschauen.
Wir haben zwar 16:20 gewonnen, aber das war bis kurz vor der Ziellinie überhaupt nicht klar. Die Potsdamer sind super gesegelt. Gegen die Finnen war der Sieg nicht schwer und damit hatten wir wieder drei Siege hintereinander eingefahren. Und dann kam Italien... ...die waren sehr stark und haben mit den Plätzen 1, 2 und 3 deutlich gewonnen.
Gegen die Briten haben wir gewonnen, gegen die Türkei und Polen haben wir verloren und dann kam die Mannschaft aus Dänemark. Dänemark hat den European Team-Cup insgesamt bereits fünfmal gewonnen.
Wir haben verloren :-(( Zuletzt ging es dann gegen die Niederlande. Das war auch super knapp. Eigentlich hatten wir kurz vor der Ziellinie bereits verloren. Die Holländer hatten die Plätze 1, 2 und 8. Der dritte war im Duell um den 5. und 6. Platz. Nick und ich versuchten ihn zurückzufahren, was uns aber nicht gelang. Um vor uns über die Ziellinie zu kommen pumpte er mehrmals an und wurde auf der Ziellinie vom Schiedsrichter angepfiffen und musste Kringeln. Dadurch konnte Jan mit seinem Gegner noch vorher ins Ziel und wir hatten mit Punktgleichheit gewonnen. Der Niederländer hatte das Gesamtergebnis wohl nicht im Blick, denn sein sechster Platz hätte zum Sieg gereicht.
Der Team Cup war eine tolle Veranstaltung! Spannende
Wettkämpfe. Super organisiert.
...und zum Schluss haben Nick und ich bei der Tombola ein Einrad gewonnen.
Wir wurden mit 8 Siegen insgesamt 9., das Team des Potsdamer Yacht Clubs wurde mit 5 Siegen 11. und die Gothen wurden mit Siegen gegen Finnland und Schweden 15. Das sind alles gute Ergebnisse, wenn ich an die starke Konkurrenz denke. Und dann waren da noch die Finals. Vier
Mannschaften waren punktgleich und es ergaben sich folgende Finals:
Russland und Dänemark haben jeweils ihre Finals in spannenden Wettkämpfen gewonnen. Euer Fabian
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