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Freddy on top Jugendsegler aus Polen, Schweden, Norwegen, Belgien, Dänemark und den Niederlanden gesellten sich unter die 424 Sportler, die natürlich überwiegend aus Deutschland kamen. Die Teilnehmerzahlen der Laser litten unter dem in diesem Jahr zeitgleich ausgetragenem traditionellen "Heldenspuk" in Warnemünde. So war es einmal mehr die Jüngstenklasse, die mit 378 Teilnehmern dem Segelverein Schwaneninsel und dem Schweriner Yacht-Club als Ausrichter das Wochenende nicht langweilig werden ließen..
Traumhaftes Wetter war den jungen Kapitänen auf dem Schweriner See geboten:
Zwar ein wenig kalt, aber vier Wettfahrten bei Windstärken um 3 bft, das Ganze bei zügiger Abwicklung, ließen kaum jemanden frieren. Auf jeden Fall kam keine Langeweile auf.
Stimmungsvolle Bilder im herbstlichen Licht...
...waren den Trainern und den Betrachtern auf dem Zuschauerboot geboten. Aber nicht nur: Wie immer versuchten einige Eltern und "Anverwandte" auch vom Ufer die eine oder andere Information vom Wasser zu erhaschen...
...und weil der Kapitän des Zuschauerboots sich verplauderte, andere Mitfahrer anderweitig beschäftigt waren (z.B. mit Fotografieren :-), wurde der "Affenfelsen" zum Hindernis und fuhr direkt ins Feld hinein :-(( Andererseits gibt es so natürlich dank des Missgeschicks mal Fotos aus dem Feld :-)
Im A-Feld wurde in zwei Gruppen gesegelt, die die ersten vier Wettfahrten am Samstag nicht im Wechsel gesegelt haben. Danach wurde in Gold- und Silverfleet aufgeteilt.
Frederick Eichhorst (PYC) vom von Gerd Eiermann unterstützten Winner-Team trotzte der angetretenen Schar des Audi Sailing Teams Germany und legte mit drei Tagessiegen und einem vierten Platz das Maß aller Dinge. Wobei die Mitglieder der Jüngstennationalmannschaft mit den Platzen 2, 3, 5, 9, 18 und 19 bei dem starken Feld der 242 A-Optimisten eine geschlossene Leistung zeigten.
Die Vorjahressiegerin (Bericht), Fanny Popken (VSaW) vom Far East Racing Team blickte in diesem Jahr nicht nur auf die Konkurrenten zurück... ...erreichte aber als zweitbestes Mädchen einen respektablen siebenten Platz. Denn das "Vorrundenergebnis" sollte auch das Endergebnis sein. Der Sonntag war einer Front gewidmet, die in Böen von 8 bft zwar für einen Teil der jungen Leistungssportler womöglich noch segelbar gewesen wäre, aber die Sicherheit geht vor. Da gibt es wohl kaum geteilte Meinungen. Und die Behörden gaben den Schweriner See für diese tolle Megaveranstaltung auch nicht mehr frei. In Erinnerung bleibt den Jüngsten aber (so sie denn im Eifer dafür ein Auge hatten) die tolle Kulisse vor dem Schweriner Schloss als Austragungsort:
So wird diese Regatta sicher auch im nächsten Jahr eine der teilnehmerreichsten in Deutschland sein. Schade, dass sie Gerüchten zufolge im nächsten Jahr terminlich mit dem Crewsaver-Herbstpokal auf dem Müggelsee kollidieren soll, der mit Teilnehmerzahlen um die 150 A-Optimisten auch im internationalen Regattakalender einen Pflichttermin darstellt. Vielleicht können die Verantwortlichen ja eine Konkurrenz zwischen "Schweriner Schloss" und "Brandenburger Tor" noch verhindern. |
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