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Crewsaver-Team
überrascht 13 Nationalmannschaften aus den USA, Norwegen, Italien, Slowenien, Finnland, Deutschland, Dänemark Großbritannien, Schweden, Polen, den Niederlanden, Russland und der Ukraine gaben am vergangenen Wochenende ihre Visitenkarte beim 23. BMW Opti-Team Cup am Berliner Wannsee ab.
Die gastgebenden Vereine des Potsdamer Yacht Clubs und des Segler-Clubs Gothia stellten die Mannschaften 14 und 15 der aus 16 Mannschaften bestehenden Konkurrenz.
Und da ein ausländisches Team absagte, wurde die bestplatzierte Mannschaft der Berliner Meisterschaft, dem vom Joersfelder Segel-Club ausgerichteten 21. Opti-Quartett, nachnominiert. Da die beiden dort Erstplatzierten, das WM-Team als Audi Sailing Team Germany und das Team des Potsdamer Yachtclub als Gastgeber, gesetzt waren, konnte sich das Crewsaver Team Berlin, die Mannschaft des Berliner Landeskaders, für diesen Saisonhöhepunkt qualifizieren...
Bereits um acht Uhr waren die Sportler am Samstag zusammengekommen, um das Mammutprogramm von 122 Duellen vier gegen vier in der Round Robin am Wochenende zu bewältigen. Etwas frisch war es daher zur feierlichen Eröffnung vor dem bunten Nationalfahnengewimmel...
...aber ein toller Segeltag mit
Sonnenschein und leichtem Wind stand bevor. Die beiden ersten und die beiden letzten Plätze sind zusammen 18 Punkte. Tom Wendt, häufiger Gast in Berlin, hatte aufgepasst und Fabian Graf klassisch nach hinten gesegelt. Ein erster Dämpfer für das gesetzte deutsche Team.
Und die zweite Partie gegen Slowenien ging mit 20:16 auch knapp verloren. Besser machte es ein anderer deutscher Vertreter: Das Team des Potsdamer Yacht Clubs gewann seine Auftaktbegegnungen gegen Italien (11:25),Großbritannien (17:19) und die Ukraine (17:19), bevor sie gegen das WM-Team die erste knappe Niederlage einstecken mussten und auch noch einen Frühstart hatten (29:17) Die Stadtmannschaft des Berliner Segler Verbandes, das Crewsaver Team, verlor gegen die USA gleich das Auftaktduell mit 21:14 deutlich. Zu dem Zeitpunkt war die Überlegenheit dieses Teams noch nicht klar. Die darauf folgende Serie von 10 Siegen (!) wurde nur dadurch getrübt, das davon der klare "Sieg" gegen Polen wegen Frühstarts zu einer 25:21-Niederlage wurde. Sogar gegen den starken späteren Finalisten Norwegen wurde bei Punktgleichheit gewonnen.
und dann entschied die Wettfahrtleitung von den letzten vier Flights noch zwei am Samstag durchzuführen. Das hätte sie aus Sicht zweier deutscher Teams besser nicht getan. Der Wind wurde immer schwächer, sodass dann nur eine der beiden geplanten Wettfahrten durchgeführt werden konnte. Das WM-Team hatte sich nach insgesamt vier Niederlagen (19:17 gegen Schweden und 18:18 gegen Norwegen) gerade gefunden. Das Crewsaver-Team war nach der Super-Serie auf dem Höhepunkt. Die Berliner verloren gegen Slowenien
19:17 :-(
Mit nur sieben Siegen hatten die STG`ler
nur noch eine theoretische Chance auf die Finalläufe.
Am Sonntag war der angesagte Wind wieder nur sehr schwach. Die Segelereignisse des Vortags waren verarbeitet und die Motivationsbatterie wieder aufgeladen :-) Kurz: Es herrschte eine sehr schöne Stimmung am Berliner Wannsee. Wie am Vortag waren viele Zuschauer auf dem Wasser. Auch sie waren gespannt, was die letzten drei Flights bringen werden. Verlieren die US-Amerikaner eine Wettfahrt?
Zuschauer...
Die USA standen als Finalteilnehmer fest. Das norwegische und das Crewsaver-Team hätte zwei Partien verlieren müssen, damit das WM-Team es noch ins Finale hätte schaffen können. Wobei die STG`ler noch den direkten Vergleich gegen die Berliner als letzten Wettkampf auf dem Plan hatten. Und das Team des Potsdamer Yacht Club hätte auch eines ihrer drei Partien verlieren müssen. Und man hätte die ungeschlagene USA im zweiten Duell des Tages besiegen müssen. Nach einem 1-2-3-4-Sieg (10:26) des WM-Teams gegen Russland war die Einstellung perfekt und die USA wurde mit 1-2-3-6 souverän geschlagen. Deren einzige Niederlage am Wochenende...
Norwegen gab sich keine Blöße. Die Potsdamer verloren gegen Dänemark. Das Crewsaver-Team gewann gegen Finnland und super spannend gegen Italien, hatten aber erneut einen Frühstart, sodass die Italiener doch als Sieger gewertet wurden. Und so war das letzte Duell des WM-Teams gegen den Berliner Kader für den Einzug ins kleine Finale entscheidend. Alle wussten, dass der Sieger im kleinen Finale dabei ist. Die Berliner waren das ganze Duell immer leicht im Vorteil. Zwar waren Ingmar und Marvin auf den ersten beiden Plätzen, aber hinten sah es nach den beiden letzten Plätzen für das WM-Team aus...
Doch auf der Zielkreuz konnte sich Jan Marten entscheidend in Szene setzen und vom siebenten auf den vierten Platz vorsegeln...
...und dann griff der italienische Schiedsrichter erneut zum zweiten Akt ein. Auf der Ziellinie pfiff er Jan an und während seiner zwei Kringel konnten alle Berliner an ihm vorbei segeln. Das WM-Team hatte die vierte Niederlage bei Gleichstand zu verzeichnen :-( Bitter dabei ist, dass keiner der vielen Beobachter den angesagte Regelverstoß "unerlaubter Vortrieb" erkannt hatte. Fabian: "Es hätte ihm auch gar nichts gebracht, denn Jan hatte einen großen Vorsprung vor Pauli und Philipp hätte ihn nicht hochluven dürfen". Aber Tatsachenentscheidung ist Tatsachenentscheidung. Somit war klar: Um den dritten Platz gab es ein deutsch-deutsches Duell zwischen dem Berliner Landeskader, dem Crewsaver Team Berlin und dem Team des Potsdamer Yacht Clubs. Im Finale aber stritten die USA und Norwegen...
Die Amerikaner gewannen 2:0, beide Male klar!
Das kleine Finale war knapper und spannender. Aber auch hier gab es ein 2:0. Die Mannschaft des Berliner Kaders erreichte den dritten Platz. Nach dem zweiten Platz des Vorjahres schon eine kleine "Treppchen-Serie". Die Freude war groß...
Die vom Autohaus Riller und Schnauck gesponsorte Veranstaltung war wie immer mit großem Aufwand klasse organisiert. Ein Highlight des Jüngstensegelns. Es gab konzentrierten Sport...
...emotionale Momente...
...und einen verdienten Sieger:
...und insgesamt für alle jede Menge Spaß:
Vielen Dank an die Sponsoren und die vielen helfenden Hände!
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